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Captives
Frauenliebe, die Männerhass besiegt: Paris, 1894. Auf der Suche nach ihrer Mutter lässt sich Fanni freiwillig in die psychiatrische Klinik «Hôpital de la Salpêtrière» einliefern. Hier erlebt sie Gewalt und Hass. Arnaud des Pallières hat mit «Captives» einen bewegenden, grossartigen Film geschaffen über die Tragik der Frauen damals, was aber auch noch für heute zutrifft. Ab 8. August im Kino
Existiert in Filme / / Titel / ABC
La Hija Cóndor
Gebären zwischen Tradition und Fortschritt: Hoch oben in den majestätischen Anden wächst Clara in einer indigenen Gemeinschaft auf und begleitet ihre Ziehmutter zu Hausgeburten. Mit ihrer schönen Stimme und rituellen Gesängen hilft sie, neues Leben auf die Welt zu bringen. Während sie tief in den Ritualen verwurzelt ist, spürt sie zugleich die Sehnsucht nach einem Leben in der Stadt. Als Ärzt:innen das alte Wissen zunehmend infrage stellen und für Geburten in Kliniken werben, gerät Clara in einen Zwiespalt. Mit überwältigenden Tableaus erzählt der Bolivianer Olmos Torrico in «La Hija Cóndor», seinem zweiten Spielfilm, von Tradition, Identität und Mut, der eigenen Stimme zu folgen. Ab 2. Juli im Kino
Existiert in Filme / / Titel / JKL
Parallel Lives
Kinder des 8. Juni 1964: Im Film-Essay «Parallel Lives» schildert der Schweizer Filmemacher Frank Matter das Leben von vier Menschen, die, wie er, am 8. Juni 1964 in den USA, in China, Südafrika oder Frankreich geboren wurden. Die fünf Geschichten machen Unbekanntes bekannt, bleiben dennoch ein Geheimnis und laden ein, lustvoll und tiefsinnig über das Leben und die Welt zu sinnieren.
Existiert in Filme / / Titel / PQRS
Tótem
Eine Liebeserklärung an das Leben: Die mexikanische Regisseurin Lila Avilés schuf mit ihrem zweiten Spielfilm «Tótem» ein herzerwärmendes und tief menschliches Grossfamilienporträt, in dem sich Leben und Tod auf grossartige Weise begegnen. Ab 7. Dezember im Kino
Existiert in Filme / / Titel / TUV
Vamos
Midlife-Chancen: In «Vamos» lässt Silvia Häselbarth-Stolz vier Frauen und Männern um die 50 über Wendepunkte ihres Lebens sinnieren. Ihre Erzählungen handeln von Abschied und Neuanfang und kann Mut machen.
Existiert in Filme / / Titel / TUV
Tre Piani
Eine italienische Comedia humana: Nach einem Buch von Eshkol Nevo verbindet Nanni Moretti in «Tre Piani» drei über drei Jahrzehnte dauernde Lebensgeschichten zu einer grossartigen, prallvoll mit Menschlichkeit gefüllten Comedia humana. Ab 3. Februar im Kino
Existiert in Filme / / Titel / TUV
Memory
Vergessen oder Erinnern? Mit Jessica Chastain und Peter Sarsgaard in den Hauptrollen untersucht der Film «Memory» von Michel Franco das Vergessen eines Mannes mit beginnender Demenz und das Erinnern einer Frau mit Missbrauchserfahrung. Als Ergänzung zu den bekannten Deutungen dieser Zustände des Lebens liefert der Film zusätzlich eine existenzielle und kommt zu radikalen Aussagen. Ab 6. Juni im Kino
Existiert in Filme / / Titel / MNO
Shoplifters
Eine besondere Familie: Der japanische Grossmeister Hirokazu Kore-eda stellt uns im Spielfilm «Shoplifters» eine etwas andere Familienbande als humanistisches Modell vor, das berührt und zum Denken anregt.– Ab 13. Dezember im Kino
Existiert in Filme / / Titel / PQRS
Les Enfants des Autres
Leiden und Freuden einer Stiefmutter: Was die französische Regisseurin Rebecca Slotowski uns mit ihrem tiefsinnigen und dennoch heiteren Spielfilm «Les Enfants des Autres» schildert, lädt uns ein zum Sinnieren über ein neues, menschenwürdiges Paradigma für Stiefmütter, Stiefväter und Stiefkinder.
Existiert in Filme / / Titel / JKL
The Last Bus
Seine letzte Reise: In «The Last Bus» erzählt der Brite Gillies MacKinnon die Geschichte eines alten Mannes, der sich mit der Asche seiner Frau im Koffer auf die lange Reise macht, zurück zum Ort ihrer ersten Liebe. Entstanden ist ein langer, anregender Monolog über das Leben.
Existiert in Filme / / Titel / TUV