filmo – Schweizer Filme on Demand

Am 6. Juni 2019 startete auf Initiative der Solothurner Filmtage und des Förderfonds Engagement Migros mit filmo die erste Online-Edition des Schweizer Films. filmo bringt Schlüsselwerke des Schweizer Filmerbes auf bestehende Video-on-Demand-Plattformen und verschafft ihnen dadurch einen fixen Platz im digitalen Raum. filmo ist ein schweizweites Angebot und in drei Landessprachen verfügbar.
filmo – Schweizer Filme on Demand

filmo (www.filmo.ch) hat sich auf die Fahne geschrieben, nachhaltig zur Sichtbarkeit der Schweizer Filmgeschichte beizutragen und diese erlebbar zu machen. Filmexpertinnen und -experten empfehlen Schlüsselwerke des Schweizer Filmerbes, die im Rahmen der Edition filmo in bestmöglicher Qualitä̈t und im Sinne der Filmschaffenden digital aufbereitet werden. Bei der Verbreitung geht filmo einen innovativen Weg: Anstatt eine weitere Video-on-Demand-Plattform zu schaffen, bringt filmo die Online-Edition dorthin, wo sich das Publikum ohnehin aufhält – auf bereits bestehende, dem Publikum bekannte VoD-Plattformen.

filmo wird von den Solothurner Filmtagen realisiert und durch Engagement Migros, den Förderfonds der Migros-Gruppe, ermöglicht. «Es ist uns ein grosses Anliegen, Schlüsselwerke des Schweizer Films einem breiten Publikum zu vermitteln. Alle Filme sind in drei Landessprachen vorhanden, dies ermöglicht Leuten im Tessin, in der Romandie und in der Deutschschweiz auch, Filme aus den anderen Sprachregionen neu zu entdecken», unterstreicht Seraina Rohrer, Direktorin der Solothurner Filmtage. «Ein grosser Teil des Schweizer Filmerbes ist nicht dauerhaft öffentlich zugänglich oder sogar vom Zerfall bedroht. Deshalb investiert filmo auch in die Restauration und sorgt dafür, dass die Schweizer Filmgeschichte nicht verblasst», ergänzt Britta Friedrich, Projektleiterin bei Engagement Migros.

Schweizer Filme neu entdecken

Ergänzend zum Filmangebot liefert die Website filmo.ch Informationen, Hintergründe und Bonusmaterial zu den Filmen. Zum Launch hin verraten die Expertinnen und Experten, weshalb sie die gewählten Filme als Schlüsselwerke der Schweizer Filmgeschichte sehen. Lust machen auch die Trailer, die neu aufbereitet wurden. Das Angebot auf filmo.ch wird laufend ausgebaut.

Über Träume, Mythen und Freiheit

Die ersten Filme sind eine Mischung aus Spiel- und Dokumentarfilmen, zwischen 1945 und 2008 produziert: «Die letzte Chance» (Leopold Lindtberg, 1945), «Der 10. Mai» (Franz Schnyder 1957), «San Gottardo» (Villi Hermann, 1977), «Les petites fugues» (Yves Yersin, 1979), «Das Boot ist voll» (Markus Imhoof, 1981), «Reise der Hoffnung» (Xavier Koller, 1990), «Signers Koffer» (Peter Liechti, 1996), «War photographer» (Christian Frei, 2001), «Das Fräulein» (Andrea Štaka, 2006) und «Home» (Ursula Meier, 2008). Darunter sind Filme, die Mythen der Schweizer Geschichte demontieren (Experte Antonio Mariotti über «San Gottardo»), in die geschlossene Gesellschaft einer Familie eintauchen (Expertin Emilie Bujès über «Home») oder Momente erleben lassen, als wäre man selber vor Ort (Expertin Cristina Trezzini über «War Photographer»).

Wachsender filmo-Katalog

Ab dem 6. Juni 2019 sind die filmo-Klassiker bei diesen Anbietern als Video-on-Demand erhältlich: Teleclub On Demand, cinefile, iTunes Movie Store, leKino, Sky Store und upc OnDemand. Im August und Oktober 2019 folgen weitere Filme. Danach sollen vier Staffeln pro Jahr zum filmo-Katalog dazukommen. Das Mediendossier und Bildmaterial stehen auf der filmo-Website zum Download bereit: www.filmo.ch/downloads.

Kontakt für Medienanfragen

Rahel Dondiego, Kommunikation filmo, 032 625 80 89, rahel.dondiego@filmo.ch

Auskünfte für Medienschaffende

Florian Leupin, Projektleiter filmo, 076 570 14 25, florian.leupin@filmo.ch,
Britta Friedrich, Projektleiterin Engagement Migros, Direktion Kultur und Soziales,
Migros-Genossenschafts-Bund, 058 570 08 27, britta.friedrich@mgb.ch.