Neuheiten

Ausgabe Newsletter 82/2019
The Invisible Life of Eurídice Gusmão
Als Frau unsichtbar gemacht: Der brasilianisch-algerische Regisseur Karim Aïnouz schildert im Film «The Invisible Life of Eurídice Gusmão» das Leben von zwei Schwestern, deren Gemeinschaft von Männern vernichtet wird. – Ab 19. Dezember im Kino
Adam
Mutter werden und Mutter sein: Der Film «Adam» der Marokkanerin Maryam Touzani, mit der schwangeren Samia, der Mutter Abla und der kleinen Warda, ist ein wunderbares, tiefsinniges Gleichnis über Mutterschaft und Frauensolidarität.– Ab 19. Dezember im Kino
L'Apollon de Gaza
Archäologie als Politik: Am Beispiel eines angeblich archäologischen Fundes zeigt Nicolas Wadimoff mit «L'Apollon de Gaza» unterhaltsam und entlarvend das Chaos und die Absurditäten in Israel/Palästina auf. – Ab 5. Dezember im Kino
Echo
56 Minidramen in 79-Minuten-Film: Rúnar Rúnarsson, ein internationaler Star des Kurzfilms, hat in «Echo» mit Kurzspielfilmen und Alltagsszenen ein Mosaik menschlichen Lebens geschaffen: unterhaltsam und anregend. – Ab 26. Dezember im Kino
Ausgabe Newsletter 81/2019
Where We Belong
Scheidungskinder: Bei einer aktuellen Scheidungsrate von 40 Prozent gibt es immer auch Kinder, die aus der Einheit der Familie in zwei Welten gestürzt werden. Jacqueline Zünd zeigt im Film «Where We Belong» eindrücklich, wie diese damit umgehen.
Le jeune Ahmed
Vom Imam verführt: Die belgischen Filmemacher Jean-Pierre und Luc Dardenne zeigen uns in «Le jeune Ahmed» das Leben eines jungen Mannes, der in die Fänge des Islamismus gerät: aufwühlend, verunsichernd, doch wichtig. – Ab 5. Dezember im Kino
Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes
Ein Schweizer Anti-Held: Niklaus Hilber regt mit seinem Film «Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes» eine ernsthafte Auseinandersetzung an über das künftige Leben auf unserem Planeten. Ab 7. November im Kino
Ausgabe Newsletter 80/2019
Portrait de la jeune fille en feu
Wunderbar gefilmtes Begehren: Céline Sciamma erzählt in «Portrait de la jeune fille en feu» die Geschichte einer sich langsam entwickelnden Frauenliebe in der Bretagne des 18. Jahrhunderts, sensibel, differenziert und mit grossartigen Bildern.
Sorry We Missed You
Von der Zeitmaschine zermalmt: Der Film «Sorry We Missed You» des Briten Ken Loach zeigt exakt, Anteil nehmend und erschütternd, wie unmenschlich die kapitalistische Arbeitswelt funktionieren kann.
Atlantique
Frauen, Männer und das Meer:Die Französin Mati Diop erzählt im Spielfilm «Atlantique» die Liebesgeschichte von Suleiman und Ada und gleichzeitig die Emanzipationsgeschichte von Frauen unter den Kapitalismus im Senegal. – Ab 31. Oktober im Kino
Die Rückkehr der Wölfe
Vordergründig geht es im Film «Die Rückkehr der Wölfe» von Thomas Horat um die Frage, ob man Wölfe abschiessen soll oder nicht, hintergründig jedoch um Grundfragen des Lebens in der Natur. – Ab 7. November im Kino
Ausgabe Newsletter 79/2019