Kunst

3 Tage in Quiberon
Romy Schneider, ungeschminkt: Mit «3 Tage in Quiberon« schuf Emily Atef einen einfühlsamen, schonungslosen Spielfilm über Romy Schneider und macht allgemeingültige Aussagen über die Beziehung zwischen Öffentlichkeit und Privatheit. - Der Film wurde mit 7 Lolas, den deutschen Filmpreisen, ausgezeichnet.
Accordion Tribe
Eine musikalische, eine zwischenmenschliche Sensation
Ai Weiwei: Never Sorry
«Ai Weiwei: Never Sorry» ist das Filmporträt eines der wichtigsten Persönlichkeiten des beginnenden 21. Jahrhunderts, eines Künstlers, der glaubt, dass Kunst und menschliche Freiheit untrennbar miteinander verbunden sind.
Aimer, boire et chanter
Eine Komödie wie aus dem Jenseits: Mit «Aimer, boire et chanter» verabschiedet sich der Altmeister Alain Resnais in Form einer heiter-tiefsinnigen Filmkomödie über das Menschlich-allzu-Menschliche.
Balkan Melodie
Der Film «Balkan Melodie» von Stefan Schwietert erzählt von Marcel und Catherine Cellier, die ihre gemeinsame, lebenslange Leidenschaft für die Musik Osteuropas auslebten und uns so vermitteln.
Béjard – Le coeur et le courage
Filmporträt des bedeutenden Choreograph Maurice Béjard und von Til Roman, der jetzt nach dem Tod des Meisters der Truppe vorsteht. Für Ballettfreunde ein Muss, und wer dies noch nicht ist, wird es mit diesem schönen und gehaltvollen Film von Aranxta Aquirre bestimmt werden.
Bödälä
Eine phantastische Filmreise vom Bödälä über Stepptanz und Irish Dance bis zum Flamenco. Der Dokumentarfilm von Gitta Gsell wurde an den Solothurner Filmtagen 2010 zu Recht mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Brasileirinho
Nachdem der Super-Hype der Fifa-WM abgeflaut und man wieder nüchtern fragen darf, ob Sport denn wirklich Menschen und Völker verbinde, wie es Sport-Business und -Politiker versprechen, soll hier auf etwas verwiesen werden, was sicherlich Menschen bildet, also pädagogisch wirkt, auch wenn es weniger offensichtlich daherkommt. Es ist die Musik. Hier sei es am Beispiel des Films «Brasileirinho» aufgezeigt werden.
Buebe go z'Tanz
Ein Rock-Ballett-Wunder: «Buebe gö z’Tanz»: ein faszinierender Dokumentarfilm von Steve Walker über eine Gemeinschaftsproduktion von «Kummerbuben» und «Bern:Ballett»
C'est quoi la vie?
François Dupeyron war Bauernsohn, bevor er Filmer wurde. Er erzählt in seinem dritten Spielfilm von Nicolas, dem Sohn eines Bauern, der mit seinen Eltern und Grosseltern auf demselben Hof lebt
Charlotte Rampling. The Look
Die 65-jährige Avantgardistin, Stilikone und Tabubrecherin erzählt.
Damen und Herren ab 65
Die Politik der Körper
Daniel Schmid. Le chat qui pense
Früh verstorben ist der Filmemacher Daniel Schmid, Bündner und Kosmopolit in einem. Mit dem Dokumentarfilm «Daniel Schmid. Le chat qui pense» haben Pascal Hofmann und Benny Jaberg ein grossartiges Dokument geschaffen, in dem Traum und Wirklichkeit, Fakten und Idee, das Hoffen der Jugend und die Weisheit des Alters von Daniel Schmid verschmelzen.
Das Leben drehen
Gefilmtes Leben: Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater, Joschy Scheidegger, einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben. Ihre Antwort: der Dokumentarfilm «Das Leben drehen».
Die Frau mit den fünf Elefanten
Die Übersetzerin Swetlana Geier hat gerade ihr Lebenswerk abgeschlossen. Die Grand Dame der deutsch-russischen Kulturvermittlung hat die fünf grossen Romane Dostojewskijs, die «fünf Elefanten», in fast zwanzig-jähriger Arbeit neu übersetzt. Der Film von Vadim Jendreyko folgt ihren Spuren.
Die Regierung
«Die Regierung» ist eine Musik-Theater-Band aus dem Toggenburg, die seit 17 Jahren als therapeutische Grossfamilie lebt und arbeitet, früher als Bauern, heute als Musiker, vor allem aber als Menschen. Fünf von ihnen sind körperlich und geistig behindert. Sie sind «anders» und wirken manchmal etwas «fremd».
Die Wiesenberger
Ein Chor, zwanzig Stimmen: eine Zerrreissprobe: Während 20 Jahren pflegten «die Wiesenberger» dieselben Rituale. Die singenden Bergler aus dem Kanton Nidwalden trafen sich einmal die Woche zum gemeinsamen Proben.
Dimitri-Clown
Einladung zum Lächeln
Erbarme dich: Matthäus Passion Stories
Eine andere Matthäus Passion: Die «Matthäus Passion» von J. S. Bach hat mit dem Film «Erbarme dich: Matthäus Passion Stories» des Niederländers Ramón Gieling eine eindrückliche und anregende moderne Interpretation erhalten.
Federica de Cesco
Federica de Cesco ist gerade mal 16, als ihr erstes Buch, «Der rote Seidenschal», erscheint. Es wird zum Bestseller. Und mit über 80 weiteren Werken schreibt sie sich in die Herzen von Millionen junger Menschen. Erstmals erzählt jetzt ein Kinofilm aus ihrem Leben.
Für eine schöne Welt
Im Film Kunst erfahren und hinterfragen: Erich Langjahr setzt sich im Film «Für eine schöne Welt» mit zwei bedeutenden Schweizer Künstlern auseinander: mit Gottfried Honegger (am 16. Januar 2016 mit 98 Jahren gestorben) hinterfragt er die Kunst, mit Kurt Sigrist lässt er sie erfahren.
Gabrielle
«Gabrielle», der zweite Film von Louise Archambault, ist ein Hymnus auf die Liebe, am Beispiel von Menschen mit dem Williams-Beuren-Syndrom.
Glauser
«Wer ist Glauser?» «Nie gehört.» «Und Wachtmeister Studer?» «Ist mir bekannt.»
Glow
Aufstieg und Fall einer Diva: Irene Staub war in den 68er- bis 80er-Jahren als Lady Shiva eine Ikone des Zürcher Untergrunds. Gabriel Baur hat ihr mit dem Film «Glow» ein schönes, differenziertes, cooles Denkmal gesetzt.
Grozny Dreams
Die Schweizer Dokumentaristen Mario Casella und Fulvio Mariani begleiten mit ihrem Film ein Kammerorchester mit Musikern verschiedener kaukasischer Republiken auf ihrer Tournee.
Gute Tage
Nach Verlusten neuen Sinn suchen: Der Dokumentarfilm «Gute Tage» von Urs Graf stellt fünf Menschen vor, die der Not gehorchend einen Neuanfang wagen.
Hans Krüsi – Auch ein Esel trägt schwer
Der Dokumentarfilm «Hans Krüsi – Auch ein Esel trägt schwer» von Andreas Baumberger kann nicht nur Erwachsenen zur Kunst hinführen, sondern auch Kinder ab der Oberstufe.
Heimatklänge
Die Schule kann Erlebnisse vermitteln, die ein Leben lang nachwirken, beim einen oder andern Kind gar den Beruf oder das Leben bestimmen. Ein solches Erlebnis kann der Film «heimatklänge» vermitteln.
Hello I am David!
Musik wie von einem andern Stern: Der Film «Hello I am David!» von Cosima Lange über den genial-verrückten Pianisten David Helfgott sprengt die Grenzen der Musik und lässt etwas von der Welt dahinter erahnen.
I'm Not There
Ein künstlerisch gültiges Porträt von Bob Dylan
Ingmar Bergmans 100. Geburtstag
Am 14. Juli 2018 zelebriert nicht nur Schweden den 100. Geburtstag von Ingmar Bergman, sondern die ganze Filmwelt feiert ihn. Hier zwei Filmbesprechungen, eine Retrospektive und eine Würdigung.
Innocence of Memories
Die Unschuld der Erinnerungen: Filmessay über den Roman «Das Museum der Unschuld» von Orhan Pamuk. Grant Gee taucht mit «Innocence of Memories» in das literarische Werk und das gleichnamige Museum ein. Wunderbares Kino!
Je suis Charlie!
Daniel und Emmanuel Leconte haben zum 1. Jahrestag des Attentats auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» einen Film realisiert, der erinnert, aufwühlt, bewegt und fragt.
Jour de nuit
Der mehrfach ausgezeichnete Film «Jour de nuit» der Berner Filmemacher Dieter Fahrer, früher Fotograf, und Bernhard Nick, ehemals Musiker, beide Jahrgang 1958, ist eine Sinnenreise ins Licht.
Kinshasa Symphony
Erfrischend dieser schöne, kleine Film von Martin Baer und Claus Wischmann über das Orchestre «Symphonique Kimbanguiste», berührend in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa die «Neunte» von Beethoven zu hören. Anregend die Tatsache, wie in einem Land, in welchem 90% der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, Musik gemacht und gehört wird.
La Passion d'Augustine
Ein Leben für die Musik: Klosterfrauen leisten, geführt von ihrer Oberschwester, Widerstand gegen das Reaktionäre in der katholischen Kirche – im Film «La Passion d’Augustine» der Kanada-Schweizerin Léa Pool.
La tête en friche
Nun folgt – nach «Mammuth», «Small World», «Satte Farben vor Schwarz», «Another Year», «Welcome to the Riley», «Das Ende ist mein Anfang» und «La dernière fugue» – der letzte der Filme über das Alter, die derzeit in den Schweizer Kinos laufen: «La tête en friche»!
Lazzaro felice
Lazarus ist auferstanden: Wie ein Heiliger, nicht von dieser Welt und dennoch für sie, lebt Lazzaro die letzten Jahrzehnte in Italien. Mit dem Spielfilm «Lazzaro felice» schuf Alice Rohrwacher ein Märchen und gleichzeitig eine Gesellschaftskritik.
Le Gran Bal
Pure Lebenslust beim Tanzen: Seit 27 Jahren gibt es den «Gran Bal», wo Tanzbegeisterte sich treffen. Laetitia Carton hat mit ihrem Dokumentarfilm darüber einen Hymnus auf das Tanzen und das Leben geschaffen.
Les plages d'Agnès
Agnès Varda : La jeune grand-mère - Autobiografie der grossen alten Dame des französischen Films
Lou Andreas-Salomé
Eine mutige Freidenkerin: Lou Andreas-Salomé. Friedrich Nietzsche hat sie verehrt, Rainer Maria Rilke geliebt, Sigmund Freud bewundert und Cordula Kablitz-Post über sie einen grossen, vielschichtigen Film gedreht.
Mad Hot Ballroom
Tanzen als Erziehungsmittel
Mama Africa
Miriam Makeba und der Weltfrauentag: Am 8. März ist der Internationale Frauentag 2012, am 4. März hätte Miriam Makeba ihren 80. Geburtstag feiern können: zwei Daten zueinander in Beziehung gesetzt.
Mani Matter – Warum syt dir so truurig?
Weil er es meisterhaft verstand, in seinen Chansons auch komplexe Zusammenhänge einfach und mit Humor auszudrücken, wurde und wird Mani Matter von vielen Leuten, gerade auch von Lehrerinnen und Lehrern verstanden und geliebt. In den dreissig Jahren, die seit seinem frühen Tod vergangen sind, wurde der Berner Liedermacher deshalb auch zur Legende.
Max Frisch Citoyen
Max Frisch, der letzte grosse Schweizer Intellektuelle, der über unser Land hinaus wahrgenommen wurde, ist eine Figur, wie es sie heute nicht mehr gibt.
Nothingwood
Weder Hollywood noch Bollywood: Der Dokumentarfilm «Nothingwood» der Journalistin Sonia Kronlund präsentiert uns den afghanischen Regisseur Salim Shaheen und seine Filmproduktion: lustige und ernsthafte Grenzerfahrungen des Kinos.
O mein Papa
Paul Burkhards Hit
Radiance
Vom Sinn der Sinne: Die grosse japanische Filmkünstlerin Naomi Kawase schenkt uns mit «Radiance» eine bildstarke, tiefsinnige Liebesgeschichte in Form einer mehrdeutigen, wunderbaren Parabel über die Wahrnehmung und das Licht.
Regilaul
Ulrike Kochs Dokumentarfilm verbindet Schamanentum und Moderne aufs Schönste.
Return to Montauk
Wenn ein Mann zwei Frauen liebt: Volker Schlöndorffs Film «Return to Montauk» ist seine Erinnerung an die Erzählung von Max Frisch, in der zwei Frauen bei einem Mann verbindliche Liebe suchen.
Rhythm is it!
Mit dem Prädikat «sensationell» sollte man sparsam umgehen. Doch wenn es in diesem Kinojahr einmal passt, dann sicher beim Film «Rhythm ist it!». Und dabei handelt es sich um einen Dokumentarfilm über ein kunstpädagogisches Projekt.
Rosie
Rosie kämpft um ihre Würde, Sophie um die Anerkennung durch die Mutter, Mario um die Liebe von Lorenz. Und Lorenz? Der ist extrem gefordert. Ein grosser Spielfilm des Schweizers Marcel Gisler.
Salsa
Salsa ist der heisse südamerikanische Rhythmus, der in den letzten Jahren auch bei den Jungen unserer Breitengrade eingefahren ist. Auch bei ihnen war es nicht selbstverständlich, dass sie nach der sexuellen Revolution der 68er- und der Restriktionen durch AIDS der 80er-Jahren wieder zu einem natürlichen Verhältnis zu Liebe und Sex gefunden haben.
Sira - Wenn der Halbmond spricht
Dokumentarfilm über den letzten Dichter des grössten arabischen Epos
Tanzträume - Jugendliche tanzen «Kontakthof» Pina Bausch
Im Tanz sich selber werden
Taxi Teheran
Ein Film-Genie-Streich: Dem Iraner Jafar Panahi ist im dritten unter Berufsverbot realisierten Film «Taxi Teheran» ein bedeutendes Dokument über sein Land gelungen.
Telling Strings
Die Geschichte der palästinensischen Sängerin und Oud-Spielerin Kamilya Jubran und ihrer Familie
The Clock
Uhr oder Zeit? Vom 24. August bis 2. September präsentiert das Kunsthaus Zürich erstmals und exklusiv in der Schweiz das 2011 an der Biennale von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnete Werk «The Clock» des Amerika-Schweizers Christian Marclay.
The Distinguished Citizen
Ein berühmter Sohn kehrt heim: Mariano Cohn und Gastón Duprat haben am Beispiel eines Literaturnobelpreisträgers im Film «The Distinguished Citizen» durchgespielt, was geschieht, wenn ein berühmter Sohn in seine Heimat zurückkehrt.
The Square
Wenn Kunst versagt: Armut und Reichtum, Macht und Ohnmacht, Vertrauen und Kontrolle sind Inhalte der Kunst, die der Film «The Square» von Ruben Östlund launisch unterhaltsam, klug und ätzend durchleuchtet. Der Film erhält am 10.12. 2017 den Europäischen Filmpreis.
Trip to Asia
Nach dem Erfolgsfilm «Rhythm is it!» begleitete der Regisseur Thomas Grube 2005 die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Sir Simon Rattle auf einer Konzerttour durch sechs asiatische Metropolen.
Violette
Schreiben, um zu leben: Violette Leduc, unehelich und nicht akzeptiert, sucht ihren Weg ins richtige Leben und in die Literatur – im Dokumentarspielfilm «Violette» von Martin Provost.
Visages villages
Sanft bewusstseinserweiternd: Die 89‐jährige Agnès Varda hat sich für «Visages villages» mit dem 33‐jährigen JR zusammengetan, und entstanden ist eine heitere, verspielte Film-Collage zum Schmunzeln und Sinnieren. – Am 30. Mai wurde Agnès Varda 90. Gratulation!
Vous n'avez encore rien vu
Das Werk eines Magiers: Alain Resnais, der Altmeister des französischen Films, hat Orpheus und Eurydike in seinem neuen Film auf originelle Weise ins Heute übersetzt und dabei abgründig und lustvoll zugleich über Leben und Tod sinniert.
Worlds Apart
Die Liebe in Zeiten des Krieges: In «Worlds Apart» erzählt Christopher Papakaliatis drei Liebesgeschichten aus drei Generationen, eingebettet in die aktuelle Situation Griechenlands: bewegend, zum Nachdenken anregend. – Ab 15. Januar 2017 im Kino
Zum Abschied Mozart
Im Frühling 2003 sass ich im Saal der Rudolf Steiner Schule Wetzikon und hörte ein Konzert des Oberstufen-Chors unter Leitung von Thomas Gmelin.
Züri West – am Blues vorus
Seit fast zwei Jahrzehnten zählt die Berner Gruppe zu den erfolgreichsten Rockformationen des Landes.