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Rückblick auf das 18. Zürich Film Festival ...
W. – Was von der Lüge bleibt
Seine Lebenslegende erfinden: Der Schweizer Rolando Colla hat uns mit seinem Film «W. – Was von der Lüge bleibt» einen brillanten Recherchierfilm geschenkt, der in viele Richtungen zum Denken anregt: Wie glaubwürdig sind Informationen? Was bedeutet Wahrheit? Gibt es verschiedene Wahrheiten?
Wajib
Israel-Palästina: eine Innenansicht: Am Beispiel einer Vater-Sohn-Beziehung schildert Annemarie Jacir im Spielfilm «Wajib» eine Israel-Palästina-Beziehung, unpolemisch und mit Empathie. – Kinostart 8. März
Waltz with Bashir
In einer Bar erzählt ein alter Freund dem Regisseur von einem Albtraum, in welchem er jede Nacht von 26 dämonischen Hunden gejagt wird. Die beiden kommen zum Schluss, dass ein Zusammenhang mit ihrem Einsatz im ersten Libanonkrieg bestehen muss.
Wanda, mein Wunder
Ein Schweizer Filmwunder: Bettina Oberli hat mit «Wanda, mein Wunder», zusammen mit einem ausgezeichneten Team, eine «Comédie très humaine» geschaffen, die gut unterhält und zwischenmenschliche Konflikte ins Visier nimmt und klärt.
Was got ab? Konfliktprävention im öffentlichen Raum durch Zivildienstleistende / Friedens-Schule
Die Schweizerische Vollzugsstelle für Zivildienst beabsichtigt, als Pendant zur «Rekrutenschule» eine «Zivilschule» einzuführen.
Watermark
Eine Metaphysik des Wassers: Der Dokumentarfilm «Watermark» von Edward Burtynsky zeigt, wie das Wasser den Menschen und der Mensch das Wasser verändert. Ein Opus Magnum des grossen Fotografen.
We feed the world
Essen und Trinken – auch eine Frage der Moral
Weg vom Fenster
Innenansicht eines Burnouts: Sören Senn vermittelt uns mit dem Dokumentarfilm «Vom Fenster weg – Leben nach dem Burnout» differenzierte Einblicke in das Burnout-Syndrom und Anregungen zum Nachdenken über die Arbeit. - Ab 18. Januar im Kino
Weiterleben
«Die Freiheit der Gedanken und der Rede ist immer und überall auf der Welt hart erkämpft worden, an vielen Orten wird noch heute darum gerungen.»
Welcome
Seit Monaten ist Bilal unterwegs. Zu Fuss schaffte es der junge Kurde allein aus dem Iran bis nach Calais.
Welcome to the Rileys
Eine Eltern-Kind-Beziehung in einem eindrücklichen Melodrama des englischen Filmregisseurs Jake Scott, die zur Selbstbesinnung anregt.
Wenn ich nur Winterschlaf halten könnte
Eine mongolische Familie im Clinch: Zwischen einer Mutter, die Arbeit sucht und trinkt, und ihrem Sohn, der studieren will und arbeiten muss, entwickelt sich ein für Ulan Bator beispielhafter Konflikt. Die im gleichen Gebiet lebende Regisseurin Zoljargal Purevdash erzählt in ihrem ersten Spielfilm «Wenn ich nur Winterschlaf halten könnte» ein klassisches Drama, schlicht und eindrücklich, mit Humor und Hoffnung.
Wer wenn nicht wir
Die Rote Armee Fraktion (RAF) im Visier
Western
Ostdeutsche Bauarbeiter begegnen auf Montage in Bulgarien Männern und Frauen vor Ort. Die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach schildert im Spielfilm «Western» einfühlsam, was sich dabei abspielt. - Ab 7. September im Kino
Wet Sand
Das Ende einer Liebe: Die georgisch-schweizerische Regisseurin Elene Naveriani erzählt im Spielfilm «Wet Sand» eine intensive, aufrüttelnde, tragische Geschichte von zwei Männern, die mehr als zwanzig Jahre lang ihre Liebe verheimlichen mussten, weil im Dorf Homosexualität als Pest gilt. Ab 5. Mai im Kino
When I Saw You
Im Spielfilm «When I Saw You» schildert Annemarie Jacir das Leben der Palästinenser nach dem Sechstagekrieg, mit welchem Israel erneut Land der in der Westbank lebenden Palästinenser genommen hat. Persönlich, wunderschön und tieftraurig.
Where We Belong
Scheidungskinder: Bei einer aktuellen Scheidungsrate von 40 Prozent gibt es immer auch Kinder, die aus der Einheit der Familie in zwei Welten gestürzt werden. Jacqueline Zünd zeigt im Film «Where We Belong» eindrücklich, wie diese damit umgehen.
White Building
Von der Entwicklung überrollt: Der junge Samnang und seine Familie leben in Hausgemeinschaft mit andern in einem bekannten Wohnblock in Phnom Penh, bis ihr Leben durch die Nachricht erschüttert wird, das Haus solle abgerissen werden. Der Kambodschaner Kavich Neang erzählt in seinem Spielfilmdebüt «White Building» seine Geschichte autobiografisch und universell zugleich. Ab 1. Juli im Streaming 04
Who’s afraid of Alice Miller?
Wie Kriege Seelen nachhaltig zerstören: Warum eine berühmte Psychoanalytikerin und Kinderrechtlerin mit ihrem eigenen Kind gefühlskalt umging, hinterfragt der Schweizer Regisseur Daniel Howald im Film «Who’s afraid of Alice Miller?»: differenziert, vielschichtig, spannend. – Ab 27. August im Kino
Wildnis Schweiz
«Wildnis Schweiz» entgeht erfolgreich der Versuchung, die Tiere zu vermenschlichen, wie es in vielen Tierfilmen geschieht. Die Filmemacher hatten nie die Absicht, möglichst viele Tiernamen und naturkundliche Fakten zu vermitteln.
Winter Sleep
Mann, o Mensch! In den Bergen Kappadokiens muss sich der alternde Aydin im Film «Winter Sleep» von Nuri Bilge Ceylan von seiner Frau und seiner Schwester bittere Wahrheiten anhören.
Wir vom Heim
Alltag im Jugendheim
Wir waren Kumpel
Bergarbeiterschicksale: Ende 2018 endete die flächendeckende Steinkohleförderung in Deutschland, und im selben Jahr wurden die Stimmen der aufstrebenden Klimaprotestbewegung «Fridays for Future» lauter. Vor diesem Hintergrund begleiten Christian Johannes Koch und Jans Matauschek mit ihrem Dokumentarfilm «Wir waren Kumpel» fünf Bergleute auf ihrer tragisch-humorvollen und herzerwärmenden Suche nach neuen Rollen für ihr Leben. Ab 11. April im Kino
Woman
Hymne an die Frau: Yann Arthus-Bertrand und Anastasia Mikova haben mit ihrem Dokumentarfilm «Woman», mit über 1000 Interviews an 50 Orten der Erde, eine Hymne auf die Frau geschaffen, die das Frau-Sein in seiner Schönheit und Tragik, Grösse und Alltäglichkeit auslotet. – Ab 11. Juni im Kino.
Women without men
Vier Frauen erleben den Iran und erleiden den Islam
Workers
Ein Filmgedicht in entschleunigter Zeit: Das erste Spielfilm des Mexikaners José Luis Valle lädt ein zur Langsamkeit und darin zum Erleben wunderbarer kleiner menschlicher Dramen. Ein Leckerbissen für Film-Gourments.
Worlds Apart
Die Liebe in Zeiten des Krieges: In «Worlds Apart» erzählt Christopher Papakaliatis drei Liebesgeschichten aus drei Generationen, eingebettet in die aktuelle Situation Griechenlands: bewegend, zum Nachdenken anregend. – Ab 15. Januar 2017 im Kino
XXY
Alex ist fünfzehn und trägt ein grosses Geheimnis in sich. Aufgrund einer seltenen Laune der Natur ist sie beides: Junge und Mädchen.
Yo, También
Ein wunderbarer Film über eine behinderte Liebe
Yoga als Lebenskraft
Der Dokumentarfilm «Yoga – Die Lebenskraft» von Stéphane Haskell ist eine einfühlsame und informative Einführung in Theorie und Praxis von Yoga: verständlich, nachvollziehbar und eindrücklich. - Ab 15.8. 2019 im Kino
You Will Die at 20
Chronik eines angekündigten Todes: In einem Dorf zwischen Blauem und Weissem Nil verheisst der religiöse Führer der Mutter eines Neugeborenen, dass ihr Sohn mit Zwanzig sterben werde. Der Sudanese Amjad Abu Alala erzählt in «You Will Die at 20» eine Parabel über blinden Glauben, der Leben verhindert. – Ab 6. Juni im Kino
Youth
Ewige Jugend, ein Alterstraum: Virtuos inszeniertes und eindrücklich gespieltes ironisch-melancholisches Melodrama von Paulo Sorrentino mit zwei Achtzigjährigen, die über das Leben, vor allem ihr Alter und ihre Jugend, mit Ernst und Witz sinnieren.
Yuni
Mit Gedichten die Adoleszenz umschreiben: Mit ihrem dritten Spielfilm «Yuni» liefert die aufstrebende indonesische Regisseurin Kamila Andini das bewegende Porträt einer Jugend zwischen lokaler Tradition und jugendlichem Freiheitsdrang, weniger konfrontativ als andere, dafür einfühlsamer und hintergründiger. Ab 12. Mai im Kino
Zehn Jahre
Auf das Leben! Vier junge Menschen suchen ihren Platz im Leben. Der Schweizer Filmemacher Matthias von Gunten (71) hat sie während zehn Jahren begleitet: Pascal (17), Lucia (29), Hanna (19) und Victor (28). Wie sie als Individuen reifen und immer mehr zu ihrer Bestimmung finden, bei ihren Träumen, zwischen Erfolgen und Misserfolgen. Der Dokumentarfilm «Zehn Jahre» zeigt uns einfühlsam gefilmte, das Leben umfassende Porträts.
Zimmer 202 - Peter Bichsel in Paris
Eric Bergkraut (Regie) schuf zusammen mit dem Kameramann Pio Corradi und der Musikerin Sophie Hunger ein Filmportrait des Schweizer Schriftstellers Peter Bichsel, wie es nicht schöner und klüger sein könnte.
Zum Abschied Mozart
Im Frühling 2003 sass ich im Saal der Rudolf Steiner Schule Wetzikon und hörte ein Konzert des Oberstufen-Chors unter Leitung von Thomas Gmelin.
Zum Beispiel Suberg
In seinem Dokumentarfilm «Zum Beispiel Suberg» stellt Simon Baumann kluge und Anteil nehmende Fragen über das Wohnen, die Wirtschaft, den Strukturwandel und das miteinander leben.
Zürcher Tagebuch
Bewegt und bewegend: Das «Zürcher Tagebuch» von Stefan Haupt, persönlich und zugleich gesellschaftlich verankert, ist vielleicht das schönste Tagebuch einer Stadt, einer Zeit und einer Person, das Orientierung sucht, sich sorgt und zweifelt.
Züri West – am Blues vorus
Seit fast zwei Jahrzehnten zählt die Berner Gruppe zu den erfolgreichsten Rockformationen des Landes.
Zwei kleine Helden
Ein aufmüpfiger Kinderfilm
Zwerge sprengen
Einmal im Jahr trifft sich Familie Schöni im alten Pfarrhausgarten, um gemeinsam Zwerge zu sprengen. Mit dieser Familiensaga, mit der die diesjährigen Solothurner Filmtage eröffnet wurden, schuf der Schweizer Filmemacher Christof Schertenleib eine unterhaltsame und sinnige Comédie humaine.
Zwingli
Zwingli, der Rebell: Stefan Haupt hat mit «Zwingli» einen Spielfilm gedreht, der den Reformator und seine Zeit adäquat und berührend porträtiert und zulässt, auch die heutige Situation der Religionen zu hinterfragen.
Zwischen Himmel und Erde – Anthroposophie heute
Ist Anthroposophie eine andere Pädagogik, Medizin, Landwirtschaft oder Kunst? Ein esoterischer Schulungsweg, eine fundamentalistische Weltanschauung? Auf solche und ähnliche Fragen gibt der Film von Christian Labhart Antworten.
Zwischen Wunsch und Verpflichtung. Angehörige begleiten und pflegen
Der helfende Mitmensch: Berührende Einblicke in die wenig bekannte Welt, in der Freiwillige ihre kranken, behinderten und alten Angehörigen begleiten und pflegen.
Zwischenwelten
Vom Wunder des Heilens: Im Dokumentarfilm «Zwischenwelten» gibt Thomas Karrer Geistheilern und Naturheilpraktikern im Appenzellerland das Wort und lädt uns ein, mit starken Symbolbildern vertieft, zum Nachdenken über das Gesund-Sein: anspruchsvoll und bereichernd. – Ab 20. August im Kino